Manuelle Therapie

Zur konservativen Behandlung von Schmerzen und anderen Symptomen neuromuskulärer und gelenkbedingter Dysfunktionen der Extremitäten und Wirbelsäule arbeiten unsere Therapeuten nach den verschiedensten Konzepten der Manuellen Therapie:

Orthopädische Medizin und Manuelle Therapie nach James Cyriax: Mit genauestem Anatomie- und Pathologiewissen werden Strukturen wie Gelenke, Ligamente, Nervensystem und Muskulatur untersucht und behandelt. Behandelt werden können alle reversiblen Bewegungseinschränkungen am Bewegungsapparat wie z.B.  die Wirbelsäule,  Schulterschmerzen,  Kopfschmerzen,  Arthrosen, Schultersteife und Mobilisierung nach OP und Verletzungen.

Analytisches Konzept nach R. Sohier: Das Sohier-Konzept beruht auf den Sohier Kniebiomechanischen  Gesetzmäßigkeiten des menschlichen Bewegungsapparates und bietet ein wissenschaftlich aufgebautes Analyse-Konzept. Der Körper funktioniert als Netzwerk, demnach erfolgen auch die Behandlungen des Bewegungsapparates immer in der gesamten Bewegungskette.  Mit selektiven und speziellen Grifftechniken wird der Bewegungsablauf der beteiligten Gelenkspartner optimiert. Die allgemeine Körperwahrnehmung wird verbessert und die Präzision der Bewegungsabläufe neu stimuliert. Auch der Stoffwechsel der Gelenkstrukturen wird positiv beeinflusst und oft restauriert.

Das Kaltenborn-Evjenth® Konzept ist ein Konzept zur manuellen Untersuchung und Behandlung von Gelenk-, Muskel- und Nervenbeschwerden.  Inspiriert von vielen verschiedenen Disziplinen – unter anderem medizinisches Training und Sportphysiotherapie – hat es sich zu einem zusammenhängendem System verbunden, Untersuchungs- und Behandlungsansätze wurden verfeinert und weiterentwickelt.

Das Maitland Konzept ist ein Konzept der manuellen Therapie zur Befundaufnahme und Behandlung von Funktionsstörungen im Gelenk-, Muskel- und Nervensystem. Die Besonderheit des Konzeptes liegt in der Verknüpfung individueller, angepasster Befunderhebung und Behandlung des Patienten mit klinischen Erfahrungen des Therapeuten sowie neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Neben den passiven Gelenksmobilisationen und –manipulationen werden neurodynamische Techniken, Muskeldehnungen und individuell adaptierte Heimprogramme eingesetzt.

Mulligan Konzept: Benannt nach dem Physiotherapeuten Brian Mulligan, versteht man darunter eine manualtherapeutische Mobilisation kombiniert mit einer aktiven Bewegung des Patienten, wodurch die Bezeichnung „Mobilisation with Movement“ entstand. Ein Vorteil dieser Behandlungsart liegt darin, dass sie unmittelbar den Schmerz nimmt und der Patient schmerzfrei seine Übungen durchführen kann, wodurch eine drohende Chronifizierung des Schmerzes verhindert werden kann. Empfohlene Anwendungen dieses Konzepts finden sich vor allem bei nichtentzündlichen Gelenksproblemen der Wirbelsäule sowie der Extremitäten, bei Kopfschmerzen, Tennisellbogen, Golfellbogen, Verletzungen des oberen Sprunggelenks, Inversionstraumen etc.